Wir suchen Herausforderungen - Wettbewerbe und Projekte

Zeit für individuelle Entwicklung zu haben sowie in Ruhe lernen zu können einerseits und Leistungsorientierung andererseit schließen sich nicht aus - im Gegenteil!

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler darin, sich ambitionierte Herausforderungen zu suchen und sich ihnen zu stellen. Über die ersten Wettbewerbserfolge unserer noch jungen Schule und über andere Herausforderungen, die wir gemeinsam angehen, können Sie sich hier informieren:

 

Leon und Lotta gehören in Englisch unter den Besten des Landes

Im Englisch-Wettbewerb "THE BIG CHALLENGE" konnten sich gleich zwei unserer Schülerinnen und Schüler landesweit unter den besten fünf platzieren.

Leon Harms belegte innerhalb Nordrhein-Westfalens einen hervorragenden dritten Platz (Platz 19 bundesweit), seine Mitschülerin Lotta Finnsdóttir Reiher wurde mit nahezu ebenso hoher Punktzahl vierte innerhalb unseres Bundeslandes. Beide gehen in die Klasse 8b am Standort Tecklenburg.

Wie sie sich ihren Erfolg erklären? „Mr. P!“, verweist Lotta auf ihren gemeinsamen Englischlehrer Herrn Pirashanthan. Er ermuntere seine Schülerinnen und Schüler unermüdlich dazu, auch neben dem Schulunterricht möglichst viel die englische Sprache anzuwenden.

So schaut Lotta beispielsweise regelmäßig Filme in englischer Sprache, liest und lernt englische Liedtexte. Leon spricht im Alltag gern Englisch, wann immer möglich, und verständigt sich bei Computerspielen in der Fremdsprache mit Mitspielern.

„The Big Challenge“ ist ein national ausgetragener Englisch-Sprachwettbewerb für die Jahrgangstufen 5-9 aller weiterführenden Schulformen. Leon und Lotta nahmen nicht zum ersten Mal mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern daran teil. Beiden macht das Spaß, weil sie den Wettbewerb mit anderen ohne Notendruck mögen.

Auch unsere übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs, bei dem Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde zu beantworten waren, konnten Urkunden und weitere kleine Auszeichnungen entgegennehmen.

Wir sind stolz auf euch alle!

 


 

Galaktisch gut!

"Robonauten" im Programmieren gleich im ersten Anlauf auf dem Siegerpodest

Unsere „GLT-Robonauten“ – ein Team aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 und 7 – machten sich am Dienstag, den 03.03.20 auf nach Bochum, um sich beim zdi-Roboterwettbewerb 2019/20 mit 12 weiteren Schulen im Programmieren zu messen. Dabei erreichten unsere Mädchen und Jungen als eines der jüngsten Teams im Teilnehmerfeld einen hervorragenden 2. Platz.

Zur Belohnung konnten sie gleich bei ihrer ersten Wettbewerbsteilnahme während der abschließenden Siegerehrung einen Pokal entgegennehmen und sie qualifizierten sich gleichzeitig für den Regionalwettbewerb im sauerländischen Meschede am 13.03.20. Dort treffen unsere „Robonauten“ auf erfolgreiche Teams des Regierungsbezirkes Arnsberg.

Im vergangenen Herbst hatte unser Team, wie auch alle weiteren teilnehmenden Schulen in NRW, die Spielfeldmatte sowie die zu lösenden Herausforderungen erhalten – in diesem Jahr zum Thema „Weltraum“. So sollten beispielsweise Modellsatelliten „installiert“ (also korrekt positioniert), „Meteoriten eingefangen“ oder „Verpflegung zur Raumstation“ gebracht werden.

Im Anschluss daran entwarfen und konstruierten die Kinder in den vergangenen Wochen einen Roboter, der sich selbstständig bewegen (autonom agieren) und möglichst viele dieser Aufgaben erfüllen sollte. Alle Bewegungen dieses Roboters mussten durch eine Reihe von Programmen gesteuert werden, die von den Schülerinnen und Schülern an Laptops selbstständig erstellt wurden.

Dabei setzten unsere "Robonauten" auch ihre Freizeit ein und trafen sich beispielsweise am Rosenmontag ganztägig in der Schule, um an ihren Programmen weiterzuarbeiten.

Am Wettbewerbstag hieß das Ziel, möglichst viele der Herausforderungen innerhalb eines Roboterlaufs von 2,5 Minuten zu lösen. Jedes Team bestritt 3 Wertungsläufe.

 


 

Gesamtschule schickt Wetterballon in die Stratosphäre

Geschafft! Messdaten aus der Stratosphäre

Wettersonde der Gesamtschule erreicht eine Höhe von 36358 Metern

Das Auflassen unseres Wetterballons - und somit in jeder Beziehung der Höhepunkt dieses Projekts - verlief wunschgemäß. Für die von unseren Schülerinnen und Schülern gebastelte und mit Messgeräten und einer Kamera bestückte Wetter-Sonde erhielten wir vom Tower des Flughafens Münster/Osnabrück wenige Minuten nach 10:00 Uhr telefonisch die endgültige Startgenehmigung und der mit knapp 4000 Litern Helium gefüllte Ballon stieg zügig in den Luftraum über Lengerich.
Zu unserer Erleichterung lieferten drei der vier GPS-Tracker präzise Standortdaten und bereits nach 90 Flugminuten konnten sich Frau Sundermann und Herr Reichel mit dem PKW in Richtung Holzminden begeben, als deutlich wurde, dass der Ballon die vorausberechnete Flugroute tatsächlich verfolgte.

Um 11:45 Uhr erreichte die Wettersonde ihre größte Höhe in der Stratosphäre: 36357,5 Meter!
Zu diesem Zeitpunkt platzte der Ballon, der sich zuvor aufgrund des sinkenden Luftdrucks in zunehmender Höhe immer weiter ausdehnte, und unsere Wettersonde wurde auf ihrem Sinkflug von ihrem roten Fallschirm immer weiter abgebremst.

Die Landung erfolgte schließlich um 12:39 Uhr in einem hügeligen Waldstück im Landkreis Holzminden. Als Frau Sundermann und Herr Reichel die Stelle mithilfe der GPS-Daten nach gut zweieinhalb Autostunden erreichten, wurde beiden schnell klar, dass sie für die Bergung der Wettersonde Hilfe benötigen würden:
Sie hing in gut acht Metern Höhe zunächst unerreichbar in einem Baum, da sich der Fallschirm in dessen Krone verfangen hatte.
So fuhren sie weiter und erreichten nach wenigen Kilometern den Ferienort Silberborn und die dort ansässige Freiwillige Feuerwehr. Hier wurden beide überaus freundlich aufgenommen und konnten sich bei Kaffee im Gerätehaus aufwärmen und auf die Feuerwehrmänner der Gruppe 1 warten, die ohne Zögern ihre Hilfe zugesagt hatten. Nachdem diese gegen 18:30 Uhr vollständig eingetroffen waren, rückten sie mit ihrem Löschfahrzeug zur Fundstelle aus und konnten unser Material tatsächlich mit Leine und Haken mithilfe einer Lasso-Technik unbeschadet aus dem Baum bergen.
Erst der Laptop konnte jedoch zeigen, dass das gesamte Projekt von Erfolg gekrönt war und sich die umfangreichen Vorbereitungen gelohnt hatten: Kamera und Datenlogger hatten trotz zwischenzeitlicher Außentemperaturen von bis zu – 47°C in der Höhe ihre Arbeit nicht eingestellt. Wir können daher unsere Messwerte sowie das Videomaterial aus der Stratosphäre in den nächsten Wochen wie geplant im Unterricht auswerten und nutzen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal von ganzem Herzen bei unseren freundlichen und engagierten Helden der Freiwilligen Feuerwehr Holzminden, Ortsfeuerwehr Silberborn bedanken!

Vielen Dank auch dem Team der Firma „Stratoflights", insbesondere natürlich bei Herrn Lohf, der uns persönlich beim Start unterstützte und mit seiner Erfahrung dafür sorgte, dass auch alles funktionierte. Ohne euch hätten wir unser Abenteuer nicht in die Realität umsetzen können!

Unser letzter Dank gilt natürlich allen weiteren Helfern, Unterstützern und nicht zuletzt unseren Sponsoren!

Viel Spaß mit unserem Videomaterial aus der Stratosphäre wünscht das Team der Gesamtschule Lengerich/Tecklenburg.

Nils bewährt sich bei der Schülerakademie Mathematik

Gewinner des Känguru-Wettbewerbs vertrat unsere Schule in Münster

Vom 07.11. bis zum 09.11.2019 fand die zweieinhalbtägige Schülerakademie Mathematik in Münster (SAMMS) für Jahrgang 6 statt. Nils Meuser aus der 6b vertrat als Gewinner des Känguru-Wettbewerbs die Gesamtschule Lengerich/Tecklenburg.
Die Schülerakademie Mathematik in Münster findet einmal jährlich statt und hat das Ziel mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise zu fördern und zu fordern. Ca. 50 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen des Regierungsbezirks Münster kommen zusammen, um sich selbstständig und kreativ mit mathematischen Inhalten auseinanderzusetzen. Diese inhaltlichen Anforderungen der SAMMS gehen aufgrund der Komplexität und Schwierigkeit deutlich über den Unterrichtsstoff für die Jahrgangsstufe 6 hinaus und sind zum Teil erst im Lehrplan für spätere Jahrgänge zu finden.
Zusätzlich zu den mathematischen Fähigkeiten werden auch die sozialen Kompetenzen geschult, da jede Schule nur einen Schüler bzw. eine Schülerin zur Akademie schicken darf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen daher auch eine ausgezeichnete Teamfähigkeit mitbringen, sodass neue Freundschaften unter den mathematisch begabten Kindern schnell entstehen und produktiv zusammen gearbeitet werden kann.
Die diesjährige Akademie stand unter dem Thema „Die Welt verstehen mit Mathematik“. Nils setzte sich mit dem Projekt „3D-Druck“ auseinander und lernte in kürzester Zeit, wie man mithilfe von mathematischen Körpern die unterschiedlichsten Gebäude wie z.B. den deutschen Bundestag konstruiert, programmiert und anschließend auch druckt. Neben der Arbeit in den selbstgewählten Projekten gab es ein spannendes, naturwissenschaftlich-technisches Abendprogramm. An einem Abend ging es ins Planetarium in Münster zu einem astrologischen Vortrag über den Münsteraner Sternenhimmel, schwarze Löcher und Galaxien, am zweiten Abend wurde das technische Verständnis herausgefordert. Kleine fahrtüchtige Autos sollten aus einem Getränkekarton, vier Bierdeckeln, zwei Gummibändern, zwei Spießen und Tesafilm gebastelt werden.
Die Akademie endete mit einer Präsentation für die Eltern und LehrerInnen der Schülerinnen und Schüler.


 

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