Keine Gnade für die Wade- Projektkurs Sport und Ernährung Q1
Abschlussläufe des Projektkurses Sport- und Ernährung der Q1 beim Emsdettener Salvus Teekottenlauf
Bevor es an die Startlinie ging, hieß es für uns wochenlang: Laufschuhe an und raus. Egal ob bei Nieselregen oder nach acht Stunden Schule - wir haben Kilometer gesammelt und den Kopf frei bekommen. Mehr als 300km hatten einige von uns nach der Vorbereitung auf ihren neuen Laufuhren stehen. Das Training war die perfekte Abwechslung zum Schreibtisch und hat uns die nötige Ausdauer für den Renntag verpasst.
Um 17:55 Uhr fiel der Startschuss für den 5km-Jedermannlauf. In der Oberstufe sind wir ja einiges an Stress gewohnt, aber die Pace, die vorne an der Spitze vorgelegt wurde, war nochmal ein anderes Level. Die Strecke führte flach durch die Emsdettener Felder - eigentlich idyllisch, wenn man nicht gerade damit beschäftigt wäre, nach Luft zu schnappen. Respekt an alle Mitschüler, die hier alles gegeben und ihre persönlichen Bestzeiten aufgestellt haben!
Schon zehn Minuten vorher, um 17:45 Uhr, ging es für die Ersten auf die Strecke: Halbmarathon. Über 21 Kilometer - das ist ungefähr so, als würde man viermal die Strecke zwischen Lengerich und Tecklenburg hin- und her rennen, nur ohne Pausen.
Die asphaltierte Strecke durch die Wiesen ist zwar top zu laufen, aber ab Kilometer 15 wird der Kopf zum größten Gegner. Da hilft nur noch der Tunnelblick und die Gewissheit, dass im Ziel die Stufe zum anfeuern wartet. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich einige aus unserer Stufe durchgebissen haben. Ein Halbmarathon das ist definitiv ein Statement in Sachen Disziplin!
Warum wir uns das antun?
Klar, Laufen ist anstrengend. Aber das Gefühl, nach dem Zielsprint im Stadion einzulaufen, während die Zuschauer klatschen, ist unschlagbar.
Ein riesiges Dankeschön geht an:
• Herr Sjuts, für das abwechslungsreiche Training und die motivierende Unterstützung
• Alle die uns an der Strecke angefeuert haben.
• Unsere MitschülerInnen, die trotz brennender Waden bis zum Ende durchgezogen haben.
Keine Gnade für die Wade!




