Schüler gewinnen bei deutschlandweitem Wettbewerb mit ihrem Spiel „Zoo vs. Wild“

Außerunterrichtliches Engagement in der 8g überzeugt die Jury

Dienen Zoos ausschließlich unserer Belustigung und schaden den darin in Gefangenschaft lebenden Wildtieren? Oder sorgen Zoos vielmehr für Aufklärung und helfen dabei, seltene Tierarten zu schützen?

Mit dieser Frage haben sich 10 Schülerinnen und Schüler derKlasse 8g beschäftigt. Sie nahmen am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil und entwickelten ein Brettspiel zum Thema „Zoos und Tiergärten - Artenschutz oder Tierquälerei?“. Um Hintergrundinformationen zu sammeln, recherchierten sie nicht nur im Netz, sondern besuchten auch den Zoo Osnabrück und führten Interviews mit Zoomitarbeitern und einer Tierärztin.
Dabei wurde schnell klar: Eine eindeutige Antwort auf die Fragestellung gibt es nicht! Das ist aber auch gar nicht notwendig, denn das Spiel beruht auf der Idee, über die verschiedenen Argumente in einen Austausch zu geraten. Die Spielerinnen und Spieler schlüpfen dabei in die Rollen der Zootiere und treten gegen ihre freilebenden Artgenossen an. Wer ist glücklicher: Der Löwe, der die Luft der Freiheit schnuppert, oder sein Artgenosse im Zoo, der zwar weniger Platz hat, sein Abendessen aber nicht erst jagen muss und nie leer ausgeht?

Die Spielidee, aber auch das von Sahil, Matilde, Darius, Judith, Paul, Riyan, Ruth, Julius, Ann-Marie und Maxim sehr kreativ gestaltete Spielmaterial überzeugte die Jury und die Gruppe darf sich über ein Preisgeld von 150 Euro freuen. An dem bpb-Schülerwettbewerb nehmen hunderte Schulen teil - hier mit einem Preis ausgezeichnet zu werden, ist eine besondere Leistung. Die betreuende Lehrkraft Frau Stieneker freut sich ebenfalls, dass das außerunterrichtliche Engagement ihrer Schüler belohnt wird.

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