Abschied von einem prägenden Lehrer: Herr Althoff verlässt die GLT

Abschieds-Interview mit Christian Althoff

In einer emotionalen Verabschiedung blickt Christian Althoff auf 15 Jahre an Schulen in Lengerich zurück. In einem Interview schildert er, was er am meisten vermissen wird und welche Erfahrungen ihn geprägt haben.

Die SchülerInnen und Kollegen im Fokus

„Ich werde die SchülerInnen am meisten vermissen“, erklärt Herr Althoff. In den vergangenen 15 Jahren hat er eine Vielzahl von SchülerInnen an der Realschule und der Gesamtschule kennengelernt. Besonders schätzt er die unterschiedlichen Charaktere und die Herausforderungen, die ihn als Lehrer gefordert haben. Auch die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen hebt er hervor. „Viele tolle Projekte sind aus unseren Diskussionen entstanden“, sagt er und betont, dass die Erfahrungen in Lengerich ihm auch in Zukunft helfen werden.

Medienscouts: Ein langjähriges Projekt

Herr Althoff ist seit fast 13 Jahren für die Ausbildung von Medienscouts verantwortlich. Das Projekt begann an der Friedrich-von-Bodelschwinge-Realschule und hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der schulischen Medienarbeit entwickelt. „Es ist schön zu sehen, dass das Projekt weiterhin besteht und jedes Jahr neue SchülerInnen einbindet“, so Althoff.

Der Wechsel zur Sekundarschule Bethel

Auf die Frage, warum er die Schule wechselt, antwortet er ehrlich: „Diese Schule ist einfach sehr, sehr groß. Ich kenne viele SchülerInnen und Kollegen nicht mehr richtig.“ Zudem sehnt er sich nach einer neuen Herausforderung, nachdem er viele Jahre im Medienbereich tätig war. Die Entscheidung fiel schnell: „Ich habe mich an einem Dienstag beworben und am Donnerstag war das Bewerbungsgespräch“, erzählt er.

Herausforderungen und schöne Erinnerungen

Herr Althoff blickt auch auf herausfordernde Erlebnisse zurück. „Mein schlimmstes Erlebnis war, als ich mit einer schwierigen Klasse zu tun hatte, die einen Mitschüler mobbte“, berichtet er. Trotz solcher Erfahrungen gibt es auch viele positive Erinnerungen. „Das schönste Erlebnis sind die kleinen Dinge, wie ein einfaches Hallo von SchülerInnen, die gerne hier sind“, sagt er.

Ziele in der neuen Position

In seiner neuen Rolle an der Sekundarschule Bethel möchte Herr Althoff die Kollegen besser kennenlernen und ein positives Arbeitsumfeld schaffen. „Ich möchte nicht derjenige sein, der alles umkrempelt, sondern im Team arbeiten“, erklärt er.

Eine Botschaft an die SchülerInnen

Abschließend hat Herr Althoff eine wichtige Botschaft für die SchülerInnen: „Ihr könnt viel mehr, als ihr denkt. Hört nicht da auf, wo es anstrengend wird, denn genau da wird es interessant.“ Er ermutigt die SchülerInnen, ihr Potenzial zu erkennen und zu nutzen.

Abschied mit einem Lächeln

Obwohl Herr Althoff die Schule verlässt, plant er, die SchülerInnen und Kollegen weiterhin zu besuchen. „Ich möchte natürlich wissen wie es hier weitergeht und glaube an das Potenzial dieser Schule“, sagt er mit einem Lächeln.

Mit einem letzten Blick zurück auf die vielen gemeinsamen Jahre verlässt Herr Althoff die Schule, aber seine Erinnerungen und die positiven Eindrücke werden bleiben.

Zurück